Die Lesbarkeit als relevanter Faktor im SEO

Ein fachlich guter Artikel kann, wenn er schlecht gestaltet und strukturiert ist, in der Suchmaschinenbewertung wesentlich schlechter abschneiden, als ein Artikel der eine bessere Lesbarkeit aufweist. Die Lesbarkeit kann also einen erheblichen Einfluss auf das Ergebnis in den Suchmaschinenergebnissen haben. Von daher sollte jeder Beitrag auf die Lesbarkeit geprüft werden. Welche grundlegenden Eigenschaften das sind, möchten wir im Folgenden erklären.

Die Satzlänge und die Auswirkung auf die Lesbarkeit

Kurze Sätze lesen sich leichter und wirken sich von daher positiv auf die Lesbarkeit aus. Lange verschachtelte Sätze wirken zwar meist intelligent, sorgen aber aufgrund ihrer Länge für eine eher schlechte Bewertung in der Lesbarkeit. Deshalb ist es wichtig, eine gute Balance zu finden. Kurze Sätze unterstützen ja auch eine starke Aussage. Diese würde in einem langen Satz tatsächlich eher an Bedeutung verlieren. Also: Kurz fassen.

Zu kurz ist aber auch nicht immer sinnvoll. Nutzen Sie Bindewörter um kurze Sätze zu einer normale Satzlänge zu verbinden. Bindewörter strukturieren einen Satz. Die meisten Menschen erkennen Bindewörter automatisch, dadurch wird der Satz leicht lesbar.

Absätze und Zwischenüberschriften

Sowie auch in der gesprochenen Sprache, ist es beim Geschriebenen wichtig, hier und da mal eine Pause einzustreuen. Ein Absatz schafft Struktur und gibt die Chance, das Thema von einer anderen Perspektive weiter auszuführen. Auch eine Zwischenüberschrift schafft Struktur. Sie bereitet den Leser auf einen neuen Leseabschnitt vor, ähnlich wie in einem Buch, mit Kapiteln und Abschnitten. Versuchen Sie, einen Absatz nicht länger als mit 300 Worten zu versehen. Nach jedem 2. Absatz sollte eine Zwischenüberschrift folgen. So erreichen Sie eine gute lesbare Struktur Ihrer Texte.

Aktiv oder Passiv? Aktiv für die Lesbarkeit!

Aktive Sätze lassen sich etwas besser lesen und der Lesende fühlt sich eher angesprochen und in den Text integriert. Aus diesem Grund bewerten die meisten Suchmaschinenparameter eine aktive Schreibweise besser als die passive. Die passiven Sätze sollten dabei unter 10% liegen. Auch sollte für eine gewisse Abwechslung gesorgt werden. Insbesondere auf die Satzanfänge wird dabei Wert gelegt. Vermeiden Sie, die Sätze immer mit dem selben Wort beginnen zu lassen. Maximal 2 Mal hintereinander ist noch in Ordnung. Ab der dritten Wortwiederholung am Satzanfang in Reihe, wird der Text eher abgewertet. Generell sollte Sie versuchen, Wortwiederholungen zu vermeiden. Es liest sich nicht schön und eine Alternative zu den Wörtern lässt sich schnell finden.

Hier unsere Tipps in der Übersicht:

  • Seien Sie aktiv und nicht passiv! Aktive Sätze formulieren
  • Die Satzanfänge sollten variieren und nicht immer mit dem selben Wort beginnen
  • Finden Sie Synonyme, um Abwechslung in den Text zu bringen
  • max. 300 Worte reichen für einen Absatz, danach einen neuen Absatz beginnen
  • Zwischenüberschriften sorgen für Struktur und heben Kernaussagen hervor
  • Achten Sie auf eine gute Satzlänge – nicht zu lang, lieber kurz fassen
  • Nutzen Sie Bindewörter, um ein vertrautes Lesegefühl zu generieren

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